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Sayn

Allgemein

Burg Sayn Wittgenstein

Stammburg der Grafen von Sayn.
Weitläufige Anlage, im 12.Jh. erbaut. 1633 zerstört, seit 1980 teilrestauriert.
Sehenswert sind Turmuhrenmuseum und reicher Zierfußboden der romanischen Doppelkapelle. Herrlicher Blick über Schlosspark, Rheinebene und auf die Berge der Vulkaneifel.
Die Burg Sayn liegt auf dem Kehrberg, einem Ausläufer des Westerwaldes am Ausgang der Täler von Sayn- und Brexbach. Sie stammt aus dem 12. Jh. und ist die Stammburg der Grafen von Sayn. Als solche war sie Mittelpunkt der Grafschaft Sayn bis 1606, wurde erweitert und 1633 durch die Schweden zerstört. Zu der mächtigen Befestigungsanlage, die sich über den gesamten Burgberg bis hinab zum wiederaufgebauten fürstlichen Schloss erstreckt, gehörten auch das mittlere Burghaus und weiter unten der Burgmannensitz der Herren vom und zum Stein.
Über einen Fußweg (ca. 10 Min.) erreicht man die in weiten Teilen restaurierte obere Burg. Vom Burghof genießt man ein herrliches Panorama. Der Blick schweift von den Höhen des Westerwaldes über die Rheinebene hinweg bis zu den Eifelbergen.
Lauschige Plätze findet man allenthalben auf dem Burgberg. Die Burgschänke "DIESAYN BURG" lädt zum Verweilen ein. In der Schänke findet man Jagdtrophäen des Grafen Alexander von Hachenburg aus dem letzten Jahrhundert sowie ein gotisches Relief, das den hl. Hubertus darstellt und an Ort und Stelle gefunden wurde.
Künstlerisch gestaltete Glasfenster und ein Kachelofen im Renaissance - Stil ergänzen das Inventar.
Die Reste der romanischen Burgkapelle zeigen einen reichen, in seinen Formen einmaligen Schmuckfußboden aus Tonplatten in verschiedenen Grauwerten.

Burg Impressionen